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Wie entstehen meine Druckgrafiken?

Bei der Entwicklung eines Druckmotivs gehe ich sowohl experimentell als auch gestalterisch-planvoll vor.  So probiere ich die Wirkung von Farben, die Reihenfolge und Kombination der Druckplatte/n und die geeigneten Papiere aus. Aus den Probedrucken entsteht der endgültige Druckstock  (Lithographie, Radierplatte, Linoldruck, Holzdruck), den ich in kleiner Auflage oder als Unikat drucke.

Meine ersten Holzschnitte habe ich 2012 aus Brettern einer alten Seekiste geschnitten, die ich anlässlich einer Wohnungsbesichtigung geschenkt bekommen habe. Die Bretter sind zum Teil verwittert, haben eine Längsmaserung und Zargen, was heute selten ist. Die Motive, die ich herausgeschnitten habe, passen gut in die organischen Strukturen des Materials und bilden den Druckstock.

Da das Holz alt, spröde und hart ist, ergibt der Schnitt mit Geißfuß und Messer selten präzise Linien - im Gegensatz zum Linolschnitt. Gerade das macht den Holzschnitt aus Fundhölzern oder Sperrmüllbrettern für mich so reizvoll und interessant. Besonders spannend ist der Moment, wenn sich die Strukturen des Holzes gut mit dem gedruckten Motiv verbinden und dabei etwas Neues entsteht: das Motiv kommt aus dem Holz.

Motivsuche und Bildfindung

Thematisch lasse ich mich von meinen Reise- und Naturskizzen und Fotografien inspirieren. Seit 2004 sind sie und eine kleine Digitalkamera meine persönlichen Begleiter. Im Skizzenbuch halte ich Ideen, Gesehenes und Gedachtes fest und untersuche Kompositionsfragen mit der Digitalkamera. Zuhause verarbeite ich dann die Skizzen zu einer druck-grafischen Komposition.

So ist bspw. die Radierung „Apulische Gesichter“ anlässlich eines Besuchs der Stadt Grottaglie in Apulien entstanden, die seit über 400 Jahren bekannt ist für ihre edlen Keramikerzeugnisse und -werkstätten. An den Mauern der Werkstätten sind eben diese Vasengesichter als Graffiti zu sehen, die mich als ein Radierungsmotiv  besonders angesprochen haben.

Eine besondere Vorliebe hege ich für den modernen, zeitgenössischen Jazz. In den 70-80ern habe ich selbst Tenor-Saxophon gespielt, und da lag es für mich nahe, meine Begeisterung für dieses Instrument und die Instrumentenfamilie gestalterisch-motivisch auszudrücken, die ich dann 2015 in Jazz- und Saxophon-Lithographien umgesetzt habe.

 

Werkstätten für künstlerische Druckgraphik

  • Lithographiewerkstatt Klaus Zwick, Haus am Deich, Bremen
  • Graphikwerkstatt, Jan Carstensen, Bremen
  • Graphikwerkstatt Bogdan Hoffmann, Hochschule Bremen, Bremen
  • Graphikwerkstatt Udo Steinmann, Künstlerhaus Güterbahnhof, Bremen

 

Druckgraphiken & Temperabilder direkt kaufen

Sämtliche auf meiner Homepage ausgestellten Druckgraphiken und Temperabilder können Sie direkt bei mir kaufen. Zwecks Kontaktaufnahme erreichen Sie mich mobil unter 0517 - 32065671, per Mail unter m.schidlo@online.de oder per Kontaktformular auf dieser Homepage.